CANTINA COMUNALE
Ausstellung
Link: Kunstmuseum Singen: Flyer, Plakat, Einladung, aktuell
Ein Tisch im Museum
Ein Tisch dient seit jeher als Tableau für Nahrungsaufnahme und gesellschaftliche Entwicklungen. Was genau serviert wird an Speisen und Gedanken, Getränken und Ideen, ist offen. Klar ist aber jedem Menschen, wie man sich in dieser Szenerie positioniert, welche Rollen angeboten werden und dass ein gesellschaftliches Erlebnis zu erwarten ist. Wir kennen uns damit aus, können auf umfassende persönliche Erfahrungen zurückgreifen, sind also gewissermaßen alle Profis in diesem Metier.
Die CANTINA COMUNALE kombiniert das Grundbedürfnis des Essens mit der geistigen Nahrung intensiven Austauschs und beleuchtet die Kultur der Gesellschaft ebenso wie die Bedeutung von Kunst als Lebens- und Genussmittel.
Die Ausstellung des Werks von Harald F. Müller bietet erste Anlässe für Gespräche und eröffnet Spielräume für persönliche Assoziationen und weiterführende Gedanken. Durch verschiedene kulturelle Veranstaltungen konzeptuelle Offenheit erlebbar und lebendig gelebt werden.
Die Kunst der OffenheitHarald F. Müller arbeitet häufig in engen Kollaborationen und stets im Austausch mit der Welt. Seine Kunst entsteht aus physischen wie geistigen Bewegungen – aus Gesprächen, aus dem Unterwegssein, aus Fundstücken und der offenen Auseinandersetzung. In seinen Arbeiten fließen Gegenständliches, Abstraktion und Konkretion vielschichtig ineinander. Konzepte werden sinnlich erfahrbar, modellhafte Situationen lassen uns die Wirkkraft von Kunst am eigenen Leib erfahren. Weniger als um ein Ergebnis geht es um den gemeinsamen Weg – in der Werkentstehung wie in seiner Betrachtung.
Die CANTINA COMUNALE ist nicht fertig, wird es nie sein. Indem dieses Werk, titelgebend auch für die Ausstellung, den kulturellen Raum im Kunstmuseum Singen sehr lebensnah öffnet, wird ein Modell der Übertragung eines gesellschaftsorientierten Kunstbegriffs in den öffentlichen Raum realisiert. Werkblöcke von Patrick Jungk , Guido Kasper, Shannon McMullen und Fabian Winkler zeigen die Fruchtbarkeit künstlerischer Zusammenarbeit. Die sinnliche Erfahrung des dialogischen Prinzips offenbart, wie vielfältige Anknüpfungspunkte vor Ort gesellschaftliche Gestaltungsprozesse zu einem zukunftsfähigen Netzwerk verbinden können.
Eine Liebeserklärung an SingenStatt einer geschlossenen Retrospektive zeigt Harald F. Müller nun also eine konzeptuelle Öffnung der Kunst. Angeregt von einer Mailänder Eisenbahnerkantine lässt er die Besucher Protagonisten eines Tableau Vivant werden und bietet eine Spielfläche zu lebendigem Austausch.
Die CANTINA COMUNALE ist an die gesamte Gesellschaft adressiert. Hier feiert keine geschlossene Gesellschaft sich selbst, jeder ist eingeladen, sich nach Gusto zu beteiligen.
Harald F. Müller bringt das dialogische Prinzip ins Museum und zeigt die gemeinschaftsbildende Kunst gesellschaftlichen Miteinanders. Die CANTINA COMUNALE ist eine Einladung zu offener Kommunikation unterschiedlicher Personen und Positionen, real und im übertragenen Sinn – Kunst als Möglichkeitsort. Ines Zahler, im September 2026
Tischgespräche und mehr
Donnerstag, 15.10.2026, 18:30 Uhr (Anmeldung empfohlen)
TISCHGESPRÄCH: JÖRG VAN DEN BERG
Eintritt frei | Anmeldung empfohlen
Als Kulturarbeiter, Ausstellungsmacher und Museumsdirektor eröffnet Jörg van den Berg die Veranstaltungsreihe der TISCHGESPRÄCHE. Seine Leitfrage richtet sich auf den Austragungsort der CANTINA COMUNALE: Wie wird aus einem Museum für Gegenwartskunst ein »gegnwaertiges Museum«? Im Zentrum seines Fragens stehen mögliche Beziehungsweisen zwischen Kunst(Werk), Mensch und Gesellschaft. Das COMUNALE TISCHGESPRÄCH ist dabei nicht mehr aber auch nicht weniger als eine öffentliche Fortsetzung seines seit annähernd 40 Jahren andauernden »Gesprächs« mit Harald F. Müller. Anschließend öffnet sich das Gespräch für das Publikum. Zum Ausklang findet ein Apéro im Museum statt.
Anmeldung
Freitag, 23.10.2026, 18:30 Uhr (Anmeldung empfohlen)
TISCHGESPRÄCH: GEORG IMDAHL
Im Museumseintritt enthalten | Anmeldung empfohlen
Prof. Dr. Georg Imdahl, freier Kunstkritiker und Professor für Kunst und Öffentlichkeit an der Kunstakademie Münster, diskutiert mit Schüler:innen der Singener Schulen über die Bedeutung von bildender Kunst in der Gegenwart und über Harald F. Müllers Ausstellung im Kunstmuseum Singen. Im Anschluss lädt ein Apéro im Museum zum weiteren Austausch ein.
Anmeldung
Sonntag, 08.11.2026, 11:30 Uhr
FÜHRUNG »Harald f. Müller. Cantina Comunale.«
4 € zzgl. Museumseintritt | Tageskasse
Viktoria Tiedeke führt durch die Ausstellung.
Donnerstag, 12.11.2026, 18:30 Uhr (Anmeldung empfohlen)
TISCHGESPRÄCH: GIGON GUYER PARTNER ARCHITEKTEN
Eintritt frei | Anmeldung empfohlen
Ein Gespräch mit Harald F. Müller und den Architekt:innen Mike Guyer, Elena Hofbeck und Ivana Beljan lotet »Möglichkeitsräume« aus. Sie sprechen über Kunst, Architektur, Stadt und über die Potenziale von öffentlichen Orten für das (Er-)leben von Gemeinschaft. Im Anschluss öffnet sich das Format zum gemeinsamen Austausch. Ein Apéro im Museum rundet den Abend ab.
Anmeldung
Donnerstag, 19.11.2026, 18:30 Uhr (Anmeldung empfohlen)
RAUMKLANG: SINGEN MIT KAKTEEN
15 € (10 € ermäßigt) inkl. Museumseintritt | Buchung empfohlen
Christoph Rütimanns vielseitige künstlerische Strategien umfassen klassische Ausdrucksmittel wie Zeichnung oder Malerei neben z.B. Video, Text und Klang. In »Singen mit Kakteen. Una serata giocata sulle spine dei cactus« präsentiert, spielt und performiert er ein gefährliches Spiel auf den Dornen jener Kakteen, die seit zehn Jahren die Gastfreundschaft Harald F. Müllers Atelier, dem »stratozero.net«, genießen. Ihr Klang wird von einigen eigens für diesen Anlass gebauten Instrumenten begleitet. Ein anschließendes Künstlergespräch stellt weitere Projekte vor. Zum Ausklang: Apéro im Museum. Ein Abend in der Reihe »Kunst&Live«.
Anmeldung
Samstag, 28.11.2026, 18:30 Uhr (Anmeldung empfohlen)
TISCHGESPRÄCH: HARALD LEMKE
Im Museumseintritt enthalten | Anmeldung empfohlen
Ein Tisch; alltäglicher Gegenstand und zugleich ein Ort, an dem sich seit jeher Gesellschaft ereignet; an dem Menschen zusammenkommen, essen und trinken, erzählen und hören, Perspektiven wechseln und neue Ideen entwickeln. Gemeinsam mit dem Tischgast des Abends, dem Gastrosophen Prof. Dr. Harald Lemke, verschwimmen die Grenzen zwischen dem Konsum und dem Teilen von geistiger wie leiblicher Nahrung. Seine Philosophie des Essens wird als Philosophie der Gemeinschaft erfahrbar. Anschließend öffnet sich das Format zum gemeinsamen Gespräch und es findet ein Apéro im Museum statt.
Anmeldung
Donnerstag, 03.12.2026, 18:30 Uhr (Anmeldung empfohlen)
BILDGESPRÄCH: KURT SCHMID
Eintritt frei | Anmeldung empfohlen
Die Fotografien von Guido Kasper werden vom Schweizer Kulturwissenschaftler Prof. em. Kurt Schmid in einem Gespräch vor den Exponaten mit dem Titel »FarbRaumFotografie nach der Wirklichkeit« auf ihre Wesensart und Bildwirkung hin untersucht: Ist die von Harald F. Müller durch Farbe gestaltete Architektur in der fotografischen Interpretation von Guido Kasper bereits autonomes Bild oder bleibt es (auch) im Dokumentarischen verhaftet? Schmid, Müller und Kasper spüren der »gemeinsamen Sache« nach: der »Raffinement« (W. Ullrich) der Bilder, aus Bildern neue Bilder zu machen… Anschließend öffnet sich das Gespräch für das Publikum. Zum Ausklang findet ein Apéro im Museum statt.
Anmeldung
Mittwoch, 09.12.2026, 18:30 Uhr (Anmeldung empfohlen)
TISCHGESPRÄCH: CAI BOESKEN
Im Museumseintritt enthalten | Anmeldung empfohlen
Der Jurist, Unternehmer, Stifter und Förderer u.a. des Deutsch-Italienischen Kulturaustauschs Cai Boesken, stellt das außergewöhnliche Museo Centrale Montemartini (Rom) vor, das Antikensammlung und Industriemuseum, Raum für Ethik und Maschine zugleich ist. Ausgehend vom gelebten Anachronismus dieses Good-Practice-Beispiels öffnet sich das gemeinsame Gespräch über museale Konzepte. Anschließend öffnet sich das Format zum gemeinsamen Gespräch und es findet ein Apéro im Museum statt.Anmeldung
Mittwoch, 09.12.2026, 20:00 Uhr
RAUMKLANG: VIVA LA FELICITÀ
Eintritt frei
Tøni Schifer, Gründer des Labels Crippled Dick Hot Wax!, entführt mit seinem DJ-Set in die klangvolle Welt des italienischen Kinos: von den eleganten, psychedelischen und manchmal dramatischen Soundtracks von Bruno Nicolai, Piero Piccioni und Ennio Morricone bis zu seltenen Perlen aus den Archiven der italienischen Filmgeschichte. Für eine gehörige Portion »VIVA LA FELICITÀ« sorgen außerdem italienische Schlager und neapolitanische Musik der 1950er- und 1960er-Jahre – zwischen Dolce Vita, großer Geste, Melancholie und purem Tanzvergnügen. Italo-inspirierte Drinks runden den Abend ab.
Donnerstag, 10.12.2026, 18:00 Uhr
FÜHRUNG »Harald F. Müller. Cantina Comunale.«
4 € inkl. Museumseintritt | Tageskasse
Viktoria Tiedeke führt durch die Ausstellung.
Donnerstag, 14.01.2027, 18:30 Uhr (Anmeldung empfohlen)
TISCHGESPRÄCH: ZSUZSANNA GAHSE
Eintritt frei | Anmeldung empfohlen
Schriftstellerin Zsuzsanna Gahse liest kurze Abschnitte aus ihren jüngeren Buchveröffentlichungen, denen stets die nähere Region als Referenzpunkt und verbindendes Element gemein ist. Diese »comunale Erörterung« wird im Gespräch mit Harald F. Müller um eine weitere Perspektive ergänzt. Ein gemeinsamer Rundblick auf szenische Weise. Zum Ausklang findet ein Apéro im Museum statt.
Anmeldung
Sonntag, 17.01.2027, 11:30 Uhr FÜHRUNG »CANTINA COMUNALE«
4 € zzgl. Museumseintritt | Tageskasse
Viktoria Tiedeke führt durch die Ausstellung.
Donnerstag, 21.01.2027, 18:30 Uhr (Anmeldung empfohlen)
BILDGESPRÄCH: GERD BLUM
Eintritt frei | Anmeldung empfohlen
Mit dem Titel »Vom Kosmos zum Prater« steigt der Professor für Kunstgeschichte, Prof. Dr. Gerd Blum (Münster und Wien) tief in die Betrachtung einer Werkgruppe von Harald F. Müller ein. Sie besteht aus 24 großformatigen Fotografien nach gedruckten Fotografien v.a. aus Firmenarchiven und Zeitschriften. Diese »monumentalen Repros«, wie Müller sie betont sachlich nennt, verbinden zwei gegensätzliche Traditionen der neuzeitlichen westlichen Kunst: zum einen die Vorstellung, dass eine perfekte Bildkomposition die Perfektion und Ordnung des Kosmos veranschaulicht, zum anderen die Haltung, die Welt als einen Atomismus aus Pixeln, als ein Wirbeln des Zufalls, zu begreifen. Anschließend öffnet sich das Format zum gemeinsamen Gespräch und es findet ein Apéro im Museum statt.
Anmeldung
Donnerstag, 25.02.2027, 18:30 Uhr (Anmeldung empfohlen)
TISCHGESPRÄCH: GERHARD MATZIG
Eintritt frei | Anmeldung empfohlen
Der Journalist Prof. Gerhard Matzig (Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung; Architekturtheoretiker TH Nürnberg) analysiert in seinem bildreichen Vortrag mit dem Titel »Das große Grauen: Vom Verlust der Farbe in Architektur, Alltag und Stadtbild« unsere gebaute, im Alltag erfahrbare Umwelt. Anschließend öffnet sich das Gespräch für das Publikum. Zum Ausklang findet ein Apéro im Museum statt.
Anmeldung
Sonntag, 28.02.2027, 11:30 Uhr FÜHRUNG »Harald F. Müller. Cantina Comunale.«
4 € zzgl. Museumseintritt | Tageskasse
Viktoria Tiedeke führt durch die Ausstellung.
Sonntag, 28.02.2027, 15:00 Uhr (Anmeldung empfohlen)
TISCHGESPRÄCH FINALE: JOSEF WIELAND UND JOACHIM WINTER
Im Museumseintritt enthalten | Anmeldung empfohlen
Im Anschluss an ihre jeweiligen Impulsvorträge diskutieren die Tischgäste Prof. Dr. Josef Wieland (Wirtschaftsethiker, ZU Friedrichshafen) und Prof. Dr. Joachim Winter (Volkswirt, LMU München) mit Harald F. Müller über die Verbindungen von Kunst, Ökonomie und Markt aus interkultureller wie transdisziplinärer Perspektive. Wie kann das Konzert der »Cantina Comunale« über die Ausstellung hinaus seine Wirkung entfalten?
Danach öffnet sich das Format zum gemeinsamen Gespräch und es findet ein Apéro im Museum statt.
Anmeldung
alle Veranstaltungen
Kollaborationen
Fabian Winkler & Shannon McMullenPatrick JungkGuido Kasper
WORKS
BONDS
Wertpapiere: Aktien und Bonds von Harald F. Müller
Joachim Winter
Juli 2026
Aktien und Anleihen, Bonds. Sie werden an der Börse gehandelt, die im Englischen treffender Exchange heißt. Ort des Tauschs. Austausch. Auch die Cantina Comunale von Harald F. Müller ist ein Ort des Austauschs. Getauscht werden Kunst, Wahrnehmungen und Eindrücke.
Aktien erlauben ihren Inhabern Teilhabe an einem Unternehmen, Bonds garantieren regelmäßige Erträge. Harald F. Müller interpretiert die klassische, materialistische Welt der Wertpapiere anders. Seine Aktien und Bonds sind Kunstwerke, die für sich selbst stehen und zugleich auf die Historie seiner Werke verweisen: auf Skulptur, Fotografie und Malerei, auf Raum und Farbe. Sie vereinen diese Disziplinen, ohne sich auf eine festzulegen. Ihr strenger formaler Rahmen bleibt dabei stets gleich und schafft gerade dadurch maximale Offenheit für jeden erdenklichen Inhalt, für jede Darstellungsform, für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Vorläufer und Parallelen hierzu finden sich in der Kunstgeschichte, etwa bei Duchamp oder Beuys. Die Bonds knüpfen an diese Tradition des Partizipativen und konzeptuell Offenen an und führen sie weiter.
Während es Müllers Aktien schon seit einiger Zeit gibt, sind die Bonds neu. In der Cantina Comunale lässt sich erfahren, was in ihnen steckt; wer einen Bond erwirbt, kann diese Erfahrung mit nach außen tragen. Innerhalb ihres festen Formats erlauben die Bonds ein freies Flanieren durch die Kunstgeschichte: Sie greifen Werke aus der Kunst und aus dem Œuvre von Harald F. Müller auf, interpretieren sie und überführen sie in neue Zusammenhänge, ohne dabei didaktisch zu wirken. Sie erheben keinen erklärenden Zeigefinger, sondern öffnen sich für Interpretationen und bewegen sich nomadisch zwischen den Kunstbereichen: ein Unterwegssein ohne Stillstand, ein spielerisches Wandern zwischen den Feldern. Frei nach Schillers Gedanken vom Spieltrieb entfaltet sich wahre Kunst im Spiel. In diesem Sinne gehen die Bonds auch mit künstlerischen wie ökonomischen Begriffen spielerisch um und schaffen leichte, assoziative Bezüge zur Welt der Wirtschaft und der realen Finanzmärkte.
Damit sind die Bonds zugleich Konzept, Kunstwerk und Geschäftsmodell. Als eigenständige Währung des Kunstraums strato.zero bilden sie eine interpretative Klammer um das Gesamtwerk und können als lockeres Werkverzeichnis fungieren. Durch ihren gestempelten Charakter besitzen sie einen hohen Wiedererkennungswert: Kunstsammlung und Währung in einem, leicht zu erwerben und universell einsetzbar, vergleichbar in dieser Universalität mit der Fotografie.
Die Bonds ermöglichen die Realisierung von Kunstprojekten, Museumsprojekten und der Arbeit von strato.zero insgesamt. Das eingezahlte Kapital bleibt dabei in der Kunst und in der Kommune: Sein Wert wird nicht abgezogen, sondern verbleibt im Werk und im institutionellen Kontext. Gleichzeitig sind die Bonds als verkäufliche und ausstellbare Originale eigenständige Kunstwerke, deren Wert mit der Popularität des Gesamtwerks steigen kann. Ihre Kapitalisierung setzt so Mittel für weitere Projekte frei, ohne den künstlerischen Wert zu schmälern.
Die Bonds sind ein zentraler Bestandteil des Gesamtkunstwerks strato.zero; sie greifen Bestehendes auf, führen es in die Zukunft und erzählen das Werk immer wieder neu und anders. In ihrer Leichtigkeit, in ihrer Nähe zur Zeichnung und zur schnellen Geste der Collage bewegen sie sich in jede Richtung und bleiben dabei stets ein Mehr: Symbol, Kunstwerk und Versprechen zugleich.